WARUM BRAUCHEN WIR FREIE CHRISTLICHE BEKENNTNISSCHULEN?

 

"Diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen. Und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegest oder aufstehest. Mose 6,6.7

Ihr Vater, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Ermahnung zu dem Herrn. " Eph. 6,4

 

Diese Worte erinnern uns an eine der höchsten Aufgaben, die wir als Erwachsene haben, ja, an die höchste Aufgabe von Eltern überhaupt: Ihre Kinder zu ihrem Herrn und Heiland Jesus Christus zu bringen. Daß dies mit der heiligen Taufe allein nicht getan ist, zeigt schon der Missionsbefehl Jesu Christi: "Gehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe." Matth. 28,19. Nur dann, wenn sie auch sorgfältig in Gottes Wort unterwiesen sind und angeleitet, ihren Glauben und ihr Leben an Gottes heiligem Wort auszurichten, können sie in der Taufgnade verbleiben oder wie zu Christus bekehrt werden - nämlich im allein rettenden Glauben an Jesus Christus, ihren Heiland, stehen.

 

Wenn es in Ps. 119,9 heißt: "Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten " so ersehen wir, worum es geht: nämlich nicht um bloße Wissensvermittlung, sondern a) um rechte Evangeliumsverkündigung, verbunden b) mit rechter biblischer Erziehung, Charakter‑ und Persönlichkeitsbildung, die allein durch Gottes Wort möglich, nicht von uns machbar ist.

 

Wodurch aber kann solches geschehen? Bedarf es dazu nicht vor allem und zuerst der Heiligen Schrift und deren Auslegung im Zusammenhang des alltäglichen Lebens und Lernens? Bedarf es dazu nicht rechter christlicher Lehrer und Erzieher als Vorbilder? Bedarf es dazu nicht auch einer rechten Darstellung der Geschichte der christlichen Kirche, um so rechte Charakterbildung an den christlichen Vorbildern zu ermöglichen? Timotheus steht uns als leuchtendes Beispiel vor Augen: "Weil du von Kind auf die Heilige Schrift weißt, kann dich dieselbige unterweisen zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. " 2 Tim. 3,15

 

Kann die staatliche öffentliche Schule dies leisten? Sie hat es zu keinem Zeitpunkt wirklich gekonnt und kann es jetzt und in Zukunft noch weniger. Sie kann es nicht, weil der Staat keine geistlichen Aufgaben hat oder haben kann; sie kann es nicht, weil der Staat kein konfessionelles Gebilde ist; sie kann es nicht, weil insbesondere seit der französischen Revolution der antichristliche Charakter der Weltmacht immer deutlicher wird. Dem stehen auch nicht Verfassungsartikel entgegen, die von "christlicher Erziehung" sprechen (in dem meisten Länderverfassungen der alten Bundesländer). Wie soll dies an Simultanschulen, die evangelisch und katholisch zugleich sind (und vielleicht bald noch muslimisch?) praktiziert werden? Wie soll dies von Lehrern ausgeführt werden, die keine bibeltreuen bekennenden Christen sind? Die Tatsachen unserer öffentlichen Schulen sind doch vielfach (Ausnahmen, je nach Lehrern und Tradition der Schule gibt es immer noch): Propagierung der Evolutionstheorie als "wissenschaftliche Lehre"; Sexualkundeunterricht in einer die biblische Sittlichkeit und Ordnung umstoßenden Weise; zunehmende Auflösung der göttlichen Ordnungen (Autorität der Regierung, Vorgesetzten, Elternschaft, Ehe); Akzeptanz gottwidriger Verhältnisse bis hin zu deren Verherrlichung (Scheidung, Homosexualität, Revolution, aktiver Widerstand); esoterische Praktiken (Mandalas, Phantasiereisen, Meditation u.ä.); bibelkritischer Religionsunterricht; humanistisch‑sozialistisches Menschen­- und Weltbild in der Pädagogik; Propagierung der multikulturellen Gesellschaft in dem Sinne, daß bibeltreue bekennende Christen eine (gefährliche) Sekte darstellen, weil es Rettung in Christus allein nicht mehr geben darf. Können Sie als Eltern immer dagegen ankämpfen? Können Sie ständig zuhause Gegenunterricht geben? Können Sie ständig herausfinden, was Ihr Kind im Unterricht hört? Ist es denn gut, die notwendige Autorität der Lehrer dadurch zu untergraben?

 

Was können wir als bibel‑ und bekenntnistreue Christen tun, was kann die bibel‑ und bekenntnistreue Gemeinde tun? Lassen Sie uns freie christliche Bekenntnisschulen aufbauen, in denen konsequent gemäß der Schrift unterrichtet und erzogen und die Priorität des Elternrechtes gewahrt wird. In jedem Stadt‑ und Landkreis sollte es mindestens eine solche Schule geben. Lassen Sie uns dazu Christliche Schul‑ und Erziehungsvereine, gegründet auf Bibel und Bekenntnis, bilden. Das Ideal wäre: Bibeltreue Gemeinden gründen Gemeindeschulen. Welche missionarischen Möglichkeiten ergäben sich damit! Schon wenige Kinder reichen aus, um eine staatliche Genehmigung zur Schulgründung zu erreichen.

 

Auskünfte erteile ich Ihnen gerne und sicher auch der ‚Verband evangelischer Bekenntnisschulen’ (VEBS): http://www.vebs-online.de

 

V.i.S.d.P: Roland Sckerl, Leopoldstraße 1, 76448 Durmersheim, Tel.: 07245-83062, Fax: 07245-913886, E-mail: Sckerl@web.de